00:00:00: zu viel kann auch kontraproduktiv sein.
00:00:02: Das heißt, man muss dann tatsächlich erkennen können, wenn der Körper einfach mal heute sagt es geht heute nicht und dem muss man Rechnung tragen.
00:00:10: das heißt auch Physiotherapeutin Wenn sie mit ihren Patienten trainieren sollten die's auch erkennen.
00:00:18: aber Patienten selber auch wenn Sie einen Tag haben wo es eben nicht geht, sollten sie es nicht tun.
00:00:26: Hier sind Halime und Habermann, der alles rund ums Blut Podcast.
00:00:34: Hallo Björn!
00:00:36: Wir haben halt wieder unsere Emotion physiotherapeutische, ich sage mal gerne Fortbildung.
00:00:43: aber wo wir Physiotherapeuten hemophile Patienten nahebringen wollen nicht die physiotherapeutische Behandlung nahe bringen sondern wie gehen wir mit hemophilen Patienten um?
00:00:55: und Ich habe mir zur Vorbereitung folgendes vorgenommen du weißt ja Ich versuche nicht, sondern ich trainiere seit über einem Jahr nach meiner Hüft-Operation.
00:01:08: Versuche zumindest mein Bewegungsapparat in Gang zu bringen und wir haben mehrere Ganganalyse Messungen durchgeführt und wollten damit zeigen ist das eigentlich effektiv wie ich trainiere oder macht das gar nichts mit mir.
00:01:27: Und wie fühle ich mich subjektiv?
00:01:28: und was zeigt mir das objektiv?
00:01:30: So eine Art Proof auf Konzept, ob es auch tatsächlich funktioniert, was du wir oder wer auch immer die ganze Zeit prädigt, ob das tatsächlich eine Auswirkung hat.
00:01:40: Ja und welche kleinen Teil.
00:01:44: Ich gehe durch kleine Täler und gucke, dass ich wieder auf der nächsten Bergspitze irgendwo bin.
00:01:51: Du meinst die emotionalen Täter?
00:01:53: Ja
00:01:53: aber auch die physiotherapeutischen oder auch die Bewegungstäler.
00:01:57: also da kann ich dir vielleicht sagen wir haben vor einem Jahr angefangen und da war mein Gang relativ unsicher muss man ehrlich gesagt sagen wirklich so unsicher das ich eigentlich kaum über die Platten gut sicher gehen konnte.
00:02:15: Ich kann mich auch daran erinnern, wir sind jetzt auch über eine Straße mit Kopfsteinpflaster gelaufen.
00:02:19: das war nicht gut?
00:02:20: Das war nicht Gut muss ich dir.
00:02:21: Da war ich sehr unsicher da musste ich mich gut balancieren musste gucken welchen Muskel ich dann aktiviere und mich wirklich dann ich sage einfach mal sicher über dieses Kopfstein Pflaster zu bringen.
00:02:35: Wir haben verschiedene Übungen gemacht das heißt wir haben versucht den Rumpf zu stabilisieren.
00:02:43: Ich wurde tatsächlich auch ein Jahr lang nicht nur immer noch gecoached, das heißt Rumpfsstabilisierung, Muskelaktivierung wurde durchgeführt und versucht über die Gelenke, die nicht gut funktionieren drumherum zu trainieren sage ich mal.
00:03:05: Mein Knie ist tatsächlich schlecht im Training da kann ich wenig an Muskulatur aktivieren, also war die Idee den Rumpf zu stabilisieren und zu gucken ob ich über die Rumpftabilisierung dann mich über das Knie hinweg schummele sozusagen.
00:03:23: Und Ich habe dann im Laufe des Jahres festgestellt, ich wurde sicherer.
00:03:29: Ich konnte sicher die Treppe rauf und runter gehen.
00:03:32: Das war ja ein großes Ziel von mir treppen rauf- und runterzugehen.
00:03:36: Das War auch möglich und es war gutmöglich.
00:03:40: Dennoch hat im Laufe der Zeit das Knie angefangen zu schmerzen.
00:03:47: Das heißt, mein Knie kam strukturell an seine Grenzen.
00:03:53: und dann habe ich mich gefragt es kann doch nicht sein dass es nirgendswo auf dieser Welt nicht irgendjemand geben muss doch irgend jemand geben der sich schon mal mit diesem Thema in irgendeiner Weise mal auseinander gesetzt hat.
00:04:05: wie kann man mit strukturell schlechten Gelenk trainieren?
00:04:10: Und dann haben wir mal eine Literaturrecherche gemacht und sind auf einen chilenischen Hämostasilogen gestoßen.
00:04:17: Und zwar Cruz Montesinos, hat mir Arbeiten angeguckt von zwei tausend neunzehnt bis zweitausend sechsundzwanzig.
00:04:24: die Fallzahlen waren nicht groß.
00:04:25: ich war erstaunt dass man allein über diese Fallzahn tatsächlich weil der wahrscheinlich der einzige ist auf der ganzen Welt der tatsächlich darüber mal guckt hat was man mit einer Ganganalyse Messungen gesehen hat.
00:04:39: und wie gut können wir Muskulaturen und den Gang tatsächlich verbessern?
00:04:44: Und was zeigt sich nach einer physiotherapeutischen Behandlung und Trainings.
00:04:50: Das ist ganz erstaunlich, dass wir ja auf ihn eigentlich nicht vorher gestoßen sind und das er auch wenn man jetzt auf Kongressen ist, jetzt nicht so um Vordergrund ist.
00:04:58: Obwohl es eigentlich das Thema ist über... Nein falsch!
00:05:02: Nicht über das sondern um das viele herumreden.
00:05:06: aber wenn's dann wirklich Ja in die Tiefe geht, dann wird es dann oft Schwarmäck bei ihm nicht.
00:05:13: Bei ihm tatsächlich nicht denn er ist tatsächlich über auch wenn die Patientenzahl tatsächlich gering ist mit drei zehn vierzehn acht oder zwanzig Patienten jeweiligen Studien.
00:05:24: der hat vier Studien durchgeführt.
00:05:26: aber Wenn man sich die Ergebnisse anguckt was tatsächlich verloren geht wenn wir allein nur durch die kinematik also was geht tatsächlich verloren?
00:05:39: das ist immer sehr schön wie du das erzählst dann geht die in der hüfte geht die streckung verloren.
00:05:45: genau dass nach hinten führen von dem höfgelenk oder von den beinen und es beruht ja auf einem Ein Konzept, was in der Physiotherapie oder eine Orthopädie bekannt ist.
00:05:56: Wenn du irgendeine Krankheit hast die aus dem Gelenk selbst kommt dann kommt es immer einer bestimmten Reihenfolge zu einer Einschränkung der Beweglichkeiten irgendeiner Ebene und eines der ersten Einschränkungen ist eben das nach hinten führen von den Beinen von der Hüfte.
00:06:13: wie nennt man es Dorsalextensionen Was einfach daran liegt dass im Gelenken kein Platz mehr ist Und die Hüftel schafft es nicht mehr nach hinten zu gehen.
00:06:21: Das heißt, die Patienten gehen eher mehr in gebeugter Form oder zumindest können sie nicht mehr gerade.
00:06:28: Genau!
00:06:28: Nicht mehr so weit nach vorne.
00:06:29: Zwangsläufig geht das Becken ein bisschen weiter nach vorne und Sie kompensieren es oftmals mit einem Hohlkreuz was dann zum Rückenschmerz
00:06:37: führt.
00:06:38: Das Knie kann nicht mehr gut gebeugt werden?
00:06:42: Und vor allem auch nicht gestreckt werden.
00:06:44: Das hieß dann daran, dass die Patienten wenn sie das Bein nach vorne schwingen gar nicht mehr in die volle Streckung kommen sondern immer mit leicht gebeugten Knien laufen.
00:06:52: Was wiederum auch eine ganz gute Kompensation für die Bewegenseinschränkung am Hüpfgelenk ist.
00:06:57: Das heißt jetzt sind hier in einer Kette dran
00:06:59: und das ist das Entscheidende.
00:07:00: wir sind tatsächlich in einer kette und dann sehen wir uns was passiert.
00:07:03: Wenn die Patienten Sprunggelenkseinschrankungen haben können Sie dann das Gelenk wenn es im oberen Sprunggelenk ist letzten Endes nicht richtig nach oben ziehen, das nennt man die sogenannte Dorsal-Extension.
00:07:17: Genau
00:07:18: den Fuß anheben, was wir brauchen auch wenn wir den Fuß nach vorne schwingen, d.h.
00:07:22: in dem Moment wo wir ihn nicht mehr locker nach vorn schwingt können.
00:07:25: das Bein muss die Muskulatur mehr arbeiten um das bein nach vorne zu führen und nicht mit dem Schwergewicht einfach hinterher zu fallen und wir verlieren die Kraft.
00:07:36: Die Gelenke schützt vor Überlastung, nämlich diese exzentrische Kraft dieser Abbremskraft.
00:07:42: Wir gehen mehr in die aktive Kraft rein also das aktivieren oder konzentrische Kraft was dann wiederum zu einer Druckerhöhung den Gelenken führt und noch mehr Schmerzen produziert.
00:07:52: Und aber auch wenn ich das so höre eine zunehmende Zerstörung des Gelenkes hört weil wenn nicht mehr Druck drauf habe dann kompensiere ich das ganze nicht über die Muskulatur sondern führe den Druck mehr und mehr auf den Knochen
00:08:05: Genau.
00:08:05: Und du hast den Druck auf einer kleineren Fläche, weil sich das Gelenk nicht mehr so schön bewegt und die komplette Fläche ausnutzt sondern nur noch kleine Flächen, die belastet werden mit noch mehr Druck, die weniger durch die Muskulatur abgefedert werden.
00:08:18: diese Drucküberlastung und dann kommt es eben zu dem was Du eben gesagt hast Die Gelenke gehen schneller kaputt.
00:08:25: Das macht es umso schwieriger dass man dann das Geling trainieren kann d.h.
00:08:30: die Muskulation um das sogenannte vorgeschädigte Gelenk dann zu trainieren, weil das wird ja letztendlich durch den Schmerz wieder gehemmt.
00:08:39: Das heißt, dass kaputte Gelingen hemmt mir meine umliegende Muskulatur diese trainieren zu können.
00:08:46: und das hat er auch gezeigt in einer seiner Arbeiten, dass es da eben zu einer Veränderung der Aktivierung der Muskulatur kommt.
00:08:53: Einzelne Muskelgruppen werden verstärkt aktiviert andere Muskelgruppen werden wieder gehemmt.
00:09:00: Und das passiert nicht willendlich, also ohne deinen bewussten Einsatz unwillkürlich und was dann über lange Zeit dazu führt dass diese Muskeln gar nicht mehr arbeiten.
00:09:15: Das ist wie so ein Teufelskreis, aber wir sind dann wirklich in dem kompletten Teufelkreis und das dann letztendlich wieder zu mehrfachen entzündlichen Veränderungen in den Gelenken weiterführt.
00:09:26: Weil das ist dann Stress fürs Gelenk!
00:09:30: Und dann kommen wir eigentlich dazu... und es sind dann seine nächsten Arbeiten wo er das Ganze noch auf eine Ebene höher bringt.
00:09:37: Wir hatten ja jetzt eben gesagt dass die Bewegung der Gelenke schlecht ist falsch aktiviert oder vielleicht auch gar nicht mehr aktiviert werden und diese Aktivierung erfolgt eben über Nerven.
00:09:51: Und diese ganzen Bewegungsmuster sind ja irgendwo in deinem Körper abgelegt, wenn du jetzt läufst, denkst du nicht darüber nach, sondern es passiert alles sehr unwillkürlich und du denkst gar nicht drüber nach, das ist die nächste Darin, du läufest über die Straße, kannst dich aber parallel mit jemanden unterhalten siehst auch gleichzeitig was im Schaufenster eine Auslage ist.
00:10:14: Das heißt, über die Bewegung denkst du gar nicht mehr darüber nach.
00:10:17: Und diese unwillkürliche Muster werden aber durch diese feiche Bewegungen mit der Zeit einfach verändert und gewisse Regionen in deinem Gehirn wo sie abgelegt sind werden gar nicht mal aktiviert und dein Körper verlernt völlig diese Muskeln anzusteuern.
00:10:31: Aber Sie sind noch da?
00:10:33: Die Bahnen sind sicherlich noch da!
00:10:35: Aber die Aktivierung ist extrem schwierig und das ist sicherlich das was... Da kommen wir zu deinem Ergebnis zurück.
00:10:42: Dein Problem ist, du schaffst es nicht mehr.
00:10:43: Bestimmt?
00:10:44: Du musst gerne zu aktivieren.
00:10:45: Ich kriege das auch nicht hin.
00:10:46: also ich habe versucht.
00:10:47: ich kann jetzt zwar besser über Kopfsteinpflaster gehen zunehmend weil ich mich mehr oben stabilisieren kann über die Hüfte aber ich merke dass sich bestimmte Bewegungsabläufe nicht tätigen kann.
00:11:01: und ich weiß genau wenn ich zum Beispiel eine Treppenaufgang habe wo ich merken die treppenstufen sind nicht sicher oder nicht eben dann merke ich sofort, wie unsicher ich werde.
00:11:14: Und ich sofort ... als wenn so etwas in meinem Körper sofort eine Notbremse zieht und ich dann auf einmal was ich sonst normalerweise könnte über die Treppe hochzugehen, komplette Wiese oder Schockstarre bekommen und dann gewisse Bewegungsabläufe gar nicht mehr machen können.
00:11:35: Okay, und da möchte ich vielleicht mal behaupten dass es daran liegt weil du Tuber nachdenkst?
00:11:40: Ja!
00:11:41: Und weil du es eben nicht ohne nachzudenken machst, wenn du über das Kopfsteinpflaster läufst, denkst du da ist Kopfsteinplaster.
00:11:48: Ich muss mich konzentrieren!
00:11:50: Da ist eine Treppe ich muss mich Konzentriern und in dem Moment machst du dann dicht.
00:11:53: Ja und sofort.
00:11:54: also es geht wirklich in Sekunden schneller wie ich Kopfstein Pflaster denke denn ich so oh Gott.
00:11:58: jetzt
00:11:59: aber und deswegen kommen auch letzten Endes die meine sogenannten Prop Rezeption Die Rückmeldung, die fehlt mir tatsächlich.
00:12:13: Und er hat es ja auch schön zusammengefasst dass er sagt ein Training muss aus verschiedenen Teilaspekten bestehen das einmal die Muskulatur dieser wichtig ist und vor allem dieses exzentrische Training ist wichtig.
00:12:28: dann ist es wichtig dass wir aber auch neurophysiologisch trainieren zum Beispiel über Biofeedback Muskeln, bewusst anspannen und dann einsetzen um sie in diese Bewegungskette mit einzubinden.
00:12:40: Und er hat auch was darüber gesagt über zu viele oder zu wenig trainieren.
00:12:44: Zu viel kann auch kontraproduktiv sein.
00:12:46: das heißt man muss dann tatsächlich erkennen können wenn der Körper einfach mal heute sagt es geht heute nicht und dem muss man Rechnung tragen.
00:12:54: das heißt auch Physiotherapeutin Wenn Sie mit Ihren Patienten trainieren sollten, die es auch erkennen.
00:13:02: Aber Patienten selber auch wenn sie einen Tag haben wo's eben nicht geht, sollten sich das nicht tun?
00:13:08: Ja auch ein Muskel kann ermüden aufgrund von Übertraining und das ist ein gutes Beispiel auch jetzt so aus meinem Alltag bei dem Rückenschmerz.
00:13:19: Wenn der Muskel nicht trainiert ist er halt schnell überlastet der Muske, ermüdelt.
00:13:24: und dass es oftmals mit einem Grund vorm Patientenrückenschmerzen hat Erfasst es letztendlich dann aber auch, wie nennt das so?
00:13:35: eine praktische Implikation für den Alltag zusammen.
00:13:39: Also was wir alles beachten müssen um die Patienten wieder an eine für sie normale gesunde Bewegung heranzuführen?
00:13:47: Erst einmal sollten wir wissen wie fit sind die Patienten und einen Gelenkstatus erheben.
00:13:52: Das heißt was kann der Patient und was kann das Gelenk leisten?
00:13:57: Und wie schmerzintensiv ist es bei bestimmten Bewegungen.
00:14:02: Also wir müssen einen Status
00:14:03: erheben.
00:14:04: Wir müssen vor allem realistisch eine Zielsetzung sein.
00:14:06: Genau,
00:14:06: d.h.,
00:14:07: ich werde jetzt nicht mehr Eis laufen können.
00:14:11: Das glaube ich, werde ich nicht mehr können.
00:14:12: Jetzt habe ich mir immer noch mal gewünscht
00:14:19: aber... Das hat man heute schon.
00:14:21: Eis!
00:14:25: Also ich werde nicht mehr eislaufen können weißt du deswegen?
00:14:29: Ich esse immer gerne Eis.
00:14:31: Bei jeder Gelegenheit schlecke ich jetzt mein Eis und so zu sagen.
00:14:35: Und jeder sollte ein individuelles Training bekommen, das ist natürlich manchmal schwierig zu akzeptieren für den jeweiligen Patienten.
00:14:46: Manchmal möchte man ganz woanders hin hat andere Ziele und deswegen auch dass individuelle Faktoren spritzen.
00:14:55: Also das heißt jeder Patient bekommt sein Medikament und so ist es auch mit dem Training.
00:15:00: Genau, dieses Training muss halt so individuell sein dass diese Muskeln dann noch angesprochen werden.
00:15:05: wenn der Muskel nicht neuere Physiologie, d.h über die Nervenbahnen aktiviert und angesprochen wird Dann kann ich meine Übung noch so oft machen.
00:15:13: Es trainiert einfach nicht den Muskel weil er nicht mitmacht.
00:15:16: Das heißt, ich muss ihn versuchen bewusst anzuspannen.
00:15:19: Zum Beispiel über ein Biofeedback-Training was relativ einfach durch den Physiotherapeut gezeigt werden kann indem man selbst die Muskelanspannung bewusst spürt dann die Übung durchführt der Muskel wieder locker lässt.
00:15:32: das sind manchmal zehn vernünftige saubere Wiederholungen sehr viel effizienter als tausendmal falsch
00:15:39: gemacht.
00:15:39: Interessanterweise dieses langsame Trainieren habe.
00:15:43: am Anfang war ich immer noch so in diesem Schwung, dass sich die Bewegungen schnell gemacht haben.
00:15:50: Und jetzt bin ich an einem Punkt angekommen wo ich die Bewegung langsam durchführen natürlich viel weniger Wiederholung machen kann weil das natürlich bewusst angesteuert.
00:16:00: und ich kann dir sagen zehn Wiederholungen sind anstrengender als dreißig oder vierzig wiederholen weil bei der anderen natürlich aus Fallbewegung, mal geschummelt habe.
00:16:10: und jetzt wenn ich die Bewegungen langsam mache muss sich sie bewusst ansteuern.
00:16:13: Das ist
00:16:14: anstrengend!
00:16:15: Ja aber in gewisser Weise für deine Ziele vielleicht effektiver.
00:16:21: Deswegen langsam steigern?
00:16:23: Wichtig ist natürlich dass der Patient geschützt ist während der ganzen Therapie.
00:16:27: Er muss einen guten Faktor Schutz haben das heißt er muss wirklich gut substituiert sein
00:16:33: Und wir wollen natürlich auch das ganze Monitoren.
00:16:38: kommt es durch unser Training vielleicht sogar zu einer Schädigung der Struktur.
00:16:42: Da müssen wir gut dabei sein, wenn die Gelenke regelmäßig kontrollieren ist ja nicht unser Ziel ganz im Gegenteil sondern wollen Sie schützen?
00:16:49: Ultraschall gegebenenfalls ein MRT im Verlauf durchzuführen aber auch Gangschulung und Ganganalysen durchzufüllen zu gucken kommt das an was wir letzten Endes trainieren.
00:17:00: Und einen Faktor den man tatsächlich überhaupt nicht besprochen haben ist die Motivation.
00:17:05: Das ist richtig Und ich glaube, wenn wir kleine Ziele setzen und diese erreichen haben wir eine Chance Patienten zu motivieren.
00:17:14: Denn wenn wir nur das große Ziel sehen ist es oft unerreichbar und ich glaube ganz einfach wir müssen kleinere zielen.
00:17:22: Ich hatte vor zwei Tagen einen Patienten Da habe ich das Ziel mit ihm gesetzt mehr zu gehen Nur gehen also dass er mehr Schritte geht und der war vor zwei tagen bei mir in der ambulanz erst früher immer nur so zwei bis dreitausend Schritte pro Tag gegangen.
00:17:40: Er war freudestrahlen, saß er vor mir und sagte er geht jetzt mittlerweile zehntausend Schritten jeden Tag und freut sich auf die nächste Steigerung.
00:17:48: dann habe ich gesagt okay wir steigern sie steigen jetzt mal treppen also steigen einfach mal eine Etage, zwei Etagen ihre persönliche Steigerung es zulässt.
00:18:00: Also gar nicht mal mit einem Muskeltraining, sondern in den Alltag hinein integriert und ich glaube das dürfen wir nicht vergessen.
00:18:07: was können wir den Patienten zumuten in ihrem normalen Alltag?
00:18:13: Es muss alltags tauglich sein!
00:18:15: Und vor allem müssen sie sich nur wie die Ziele sehen, sondern er muss die.
00:18:19: Und letztendlich die Kernaussage ist ja, dass die aktiven Muskeln zusammen mit einer intelligenten Bewegung das Fundament für den Alltag bilden.
00:18:31: Das hast du... Ja ich würde sagen, das ist gut zusammengefasst!
00:18:34: Zusammen?
00:18:35: Vielen Dank!
00:18:35: Ich danke dir Björn!