00:00:00: Es waren viele Patienten dabei, die den Physiotherapeuten den Flyer in die Hand gedrückt haben gesagt haben.
00:00:08: Mensch vielleicht stellen Sie sich doch mal dort bei dieser Fortbildung
00:00:13: vor.
00:00:17: Hier sind Hallimé und Habermann der Alles
00:00:19: Rund uns Blut Podcast.
00:00:26: Hallo Susand!
00:00:26: Hallo Björn!
00:00:28: In einer letzten Folgen hatte ich darüber berichtet wie dich Orthopädische Untersuchungen den Physiotherapeuten-Darstelle im Rahmen der Emotionveranstaltung, aber tatsächlich ist es so dass die Physiotheapeute noch selbst sehr gut untersuchen können weil sie machen den ganzen Tag nichts anderes als Patienten anzufassen.
00:00:47: Dafür muss man wissen Sie haben wenn Sie ein Patient neu in Ihrer Sprechstunde haben?
00:00:54: und ich bewundere ehrlich gesagt Physiotherapeuten, wie sie in zwanzig Minuten den Gesamtstatus des Patienten tatsächlich erfassen können muss ich dir sagen.
00:01:03: Und Sie müssen die Anamnese, die Befundung und dann noch therapieren in diesen Zwanzigminuten was ja schon enorm
00:01:11: ist.
00:01:11: Es ist eine große Herausforderung und funktioniert wahrscheinlich mal besser, mal schlechter.
00:01:17: nur es so dass wenn Sie ein Patient mit einer Hemophilie sehen eine Erkrankung, von der sie vielleicht nur gehört haben.
00:01:25: Wenn überhaupt dann geht das ganze System doch schon in Stocken.
00:01:30: Ja und wenn du selbst wenn du ihn eine Doppelstunde gewerst ist es trotzdem schwierig hinterherzukommen was der Patient alles hat denn er wird nicht nur vielleicht nicht nur sein Kniegelingensproblem haben möglicherweise noch ein anderes Gelenk im Mitleidenschaft.
00:01:46: Und dann gibt es noch ganz viele Nebenbaustellen beim Patienten, das heißt die Herausforderung ist tatsächlich wenn man noch nie was über Hemophilie gehört hat diesen Patienten auch in seiner physiotherapeutischen Einrichtungen in die regelmäßige Behandlung einzubinden.
00:02:05: Das ist echt eine Herausforderung für die Physiotherapeuten und der Patient fühlt sich immer wieder.
00:02:12: Er muss immer alles wieder von neuem erzählen und sagen, das geht nicht.
00:02:16: Und dieses geht nicht!
00:02:17: Und dann gibt es Dinge... Du weißt ja Gerinnungsfaktoren gespritzt zu haben, nicht gespritz zu haben in die Behandlung zu gehen.
00:02:24: Also ist schon aufwendig für beide Seiten also für den Physiotherapeutin oder aber auch für den Patienten.
00:02:32: Und da spielt dir Angst sicherlich auch eine Rolle sowohl auf Patienten als auch auf Physiotherapoiten Seite.
00:02:37: der Patient weiß nicht so genau wie arbeitet dieser Physiotherapist?
00:02:41: vielleicht unangenehm.
00:02:43: Der Physiotherapeut weiß nicht genau, wie er mit dieser kranken Patientin umgehen soll und aus diesem Grund haben wir uns vorgenommen auf der Emotion-Veranstaltung dem ganzen Viehplatz und viel Raum
00:02:53: zu geben.
00:02:54: Vor allen Dingen viel Zeit haben wir den Patienten und aber auch den Physiotherapeuten gegeben und damit jeder Physiotherapeut auch ein Gefühl dafür bekommt, wie sich anfühlt, wenn man den Patienten anfasst, sondern wie der Patient reinkommt.
00:03:14: Wie er spricht, wie er redet und was der Patient dem Physiotherapeutin erzählt.
00:03:20: Was uns sehr wichtig auch aus den vorangegangenen Veranstaltungen bei Hermoschen hatten wir oft drei bis vier Physiotherapäuten.
00:03:29: für einen Patienten war es umso wichtiger diesmal zu sagen okay wir nehmen uns vor dass nur zwei Physiotherapy für ein Patient zuständig sind.
00:03:40: Dadurch ist es viel intensiver.
00:03:43: Genau, und es ist nicht nur so dass zwei Physiotherapeuten einem Patienten sehen sondern es ist auch noch ein erfahrener Physiotherapoid oder einer von uns dabei um das ganze so ein bisschen zu moderieren.
00:03:55: Und das ist wirklich eine besondere Situation weil wir alle in aller Ruhe an die Situationen an den Patienten an die Problematik herangehen können.
00:04:05: da ist viel Platz für Erklärung, für Fragen und auch tatsächlich einfach mal ausprobieren.
00:04:12: Und der Patient lernt auch eine ganze Menge über sich selber?
00:04:16: Auch das war ja spannend letztens zu sehen mit was er sich alles auseinander setzen musste und welchen Fragen er sich aussetzen muss.
00:04:26: ich meine... Ich kenne die Patienten du kennst sie auch zum Teil aber nichtsdestotrotz ist es ja Eine neue Situation, nicht nur für die Physiotherapeutin aber auch für den Patienten der jetzt sehr ausführlich untersucht und befragt wird.
00:04:45: Ich meine wie lange haben wir den Zeit gelassen?
00:04:47: Und
00:04:47: anderthalb Stunden mit Sicherheit.
00:04:49: Allein für
00:04:50: Fragen und Untersuchungen.
00:04:52: Genau das ist ja schon Luxus muss man ja sagen!
00:04:55: Das hat auch die Physytherapeuten an der einen oder anderen Stelle doch sehr viel sicherer.
00:05:01: Und das hast du auch gemerkt in den Fragen, die danach gestellt worden sind, die an uns gerichtet
00:05:07: waren?
00:05:09: Ja und wie du berichtet hast gesehen, manchmal kamen Sachen raus, die hatten wir beide nicht auf dem Schirm und der Patient vielleicht gar nicht.
00:05:15: Aber es hat jemand mal in diese Richtung nachgefragt und da kann dann zum Vorschein, dass vielleicht das vermeintliche Hauptproblem des Patienten gar nicht das Hauptproblem ist sondern irgendwas anderes dafür verantwortlich ist.
00:05:28: Und das muss ich dir sagen, eröffnet uns.
00:05:31: Das heißt wir lernen der ganze Menge und öffnen noch mal neue Wege.
00:05:36: Da hatten wir auch einen Vortrag wie kommuniziere ich mit einem Patienten?
00:05:41: Wie stelle ich Fragen?
00:05:43: Ich glaube in der Weise glaube ich haben Physiotherapeuten neue Dinge entdecken können aber auch der Patient an sich selber auch.
00:05:56: Dann besteht eben noch Zeit einen Therapieplan, ein Therapiekonzept auszuarbeiten.
00:06:02: Und zwar immer ganz wichtig, dass die Physiotherapeuten sich selbst in den Patienten ein paar Fragen stellen, die sie dann mitnehmen in dieses Therapiekonzept.
00:06:11: Eine ist tatsächlich was der Patient möchte?
00:06:14: Was ist sein Ziel?
00:06:15: Das Ziel eines Sechzehnjährigen ist ein ganz anderes Ziel, eines Fünfsechzigjährigen und für die eine ist es eine sportliche Betätigung, für die anderen ist es der Alltag Und das war uns ganz wichtig, dass es gemacht wird und dass man dann eben herausarbeitet.
00:06:30: was sind so die kurzfristigen, was sind die langfristigen Ziele einer Therapie?
00:06:34: Wie möchten Sie vielleicht an diesen Patienten herangehen um den Patienten ja best, vielleicht nicht unbedingt schnellstmöglich zu helfen.
00:06:44: Zumindest auch einen Ausblick zu geben wie sich... anfühlen und wie es sich gestalten könnte, wenn sie dann selber einen Patienten mit Hämophilie in ihrer eigenen Sprechstunde haben.
00:06:55: Und das war ja auch letzten Endes eine Herausforderung aber auch eine Vorbereitung dafür zu wissen Wie kann es sein?
00:07:06: Interessanterweise fand ich diesmal aber ein ganz anderen Punkt.
00:07:10: Es waren viele Patienten dabei die den Physiotherapeuten den Flyer in die Hand gedrückt haben und gesagt haben, Mensch vielleicht stellen sie sich doch mal dort bei dieser Fortbildung vor.
00:07:25: Und das zeigt auch dass die Patienten ein großes Interesse daran haben, dass ihre Physiotherapeutin viel mehr Wissen über die Hämophilie Erkrankung als bei den Patienten selber sehen, sage ich mal.
00:07:40: Und umso wichtiger kann ich hier auch nur nochmal den Aufruf starten an alle Patienten die in einer physiotherapeutischen Einrichtung sind und der Physiotherapeut war noch nicht bei HMotion vielleicht eine Chance für nächstes Jahr.
00:07:56: Die Termine stehen fast schon fest aber die werden wieder im Mai Juli ungefähr stattfinden die werden auf der Webseite steht
00:08:08: Genau.
00:08:09: Und wie du sagst, das war der was diesmal wirklich auffällig war ist dass die sehr interessiert war und wirklich Interesse hatten sofort mit ihren Alltag mit ihren Patienten auszuprobieren was sie mitgenommen haben.
00:08:21: von dieser Veranstaltung und je nach Voraussetzung die Sie mitgebracht haben waren es ganz unterschiedliche Dinge sehr individuelle Techniken und Fragen auch die gestellt.
00:08:31: Ja, auf jeden Fall!
00:08:32: Und insofern lohnt sich das auf jeden fall.
00:08:35: Das heißt wenn jemand tatsächlich einen Physiotherapeutin hat mit dem er lange zusammenarbeitet sehr gerne mit uns Kontakt aufnehmen und dann versuchen zu organisieren dass er oder sie das nächste Mal dabei ist.
00:08:46: Und diesmal war es eine ganz große Anzahl von Physiotherapäuten wir hatten dies mal achtzehn.
00:08:55: Was für diese Art der Veranstaltung?
00:08:58: Vieles, das mag für andere wenig sein.
00:08:59: Aber dadurch dass wir fast diese Eins zu Eins Betreuung haben ist mehr kaum machbar.
00:09:05: Genau und wie gesagt Wir sind auch gerne bereit noch mehr aufzunehmen weil wir genau das Ziel haben Dass so viele Physiotherapeuten deutschlandweit wirklich Teil haben an dieser Weiterbildung Und auch keine Sorge und Ängste mehr haben einen Patienten tatsächlich zu behandeln aber Auch die Grenzen zu erkennen, zu wissen wie viel kann ich meinem Patienten zumuten.
00:09:34: Da sitzt so ein starker junger Mann wo man eigentlich denkt er hat nicht wirklich viel also vielleicht ein bisschen was am Sprunggelenk, ein bisschen etwas am Knie und mit dem kann ich jetzt Bäume ausreißen.
00:09:46: Das wird nicht gehen.
00:09:47: Und ich glaube auch das ist etwas, was die Physiotherapeutin in der Befundung tatsächlich gesehen haben – dass bestimmte Dinge wenn sie sie untersucht haben, nicht möglich waren oder auch die Wahrnehmungen im Raum für den Patienten nicht so gewesen sind wie Sie sonst bei Patienten mit einer Gelenkproblematik sehen sag' ich
00:10:07: mal.
00:10:08: Ja und spannend wird es dann aber das ist eine der nächsten Folgen wenn's in die Therapie geht?
00:10:14: Das auf jeden Fall!
00:10:15: Zusammen, vielen Dank!
00:10:18: Mit freundlicher Unterstützung von SOVI.
00:10:20: Swedish Open, bei Weitlum.